
Permanent Record
von Edward Snowden
Permanent Record – Erster Teil
Der erste Teil des Buches widmet sich Snowdens Kindheit und Jugend. Aufgewachsen in der Nähe des „Beltway“, dem Machtzentrum der USA, entwickelte er früh eine Leidenschaft für Computer und das Internet. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 fühlte er sich, wie viele seiner Generation, zum Dienst am Vaterland berufen. Eine Verletzung beendete seine militärische Laufbahn, doch sein außergewöhnliches technisches Talent ebnete ihm den Weg in die Welt der Geheimdienste. Mit nur 22 Jahren erhielt er die höchste Sicherheitsfreigabe und begann seine Karriere bei der CIA und später als Auftragnehmer für die NSA.
Permanent Record – Zweiter Teil
Im zweiten Teil beschreibt Snowden seine Arbeit in den Zentren der Macht, von Langley bis Genf und Japan. Er schildert, wie er an der Entwicklung und Wartung von Systemen beteiligt war, die eine beispiellose Massenüberwachung ermöglichten. Seine anfängliche Überzeugung, für die Sicherheit seines Landes zu arbeiten, wich zunehmend einem tiefen Unbehagen. Er erkannte, dass die gesammelten Daten nicht nur zur Terrorismusbekämpfung genutzt wurden, sondern ein Instrument zur Kontrolle der gesamten Bevölkerung darstellten. Ein Schlüsselerlebnis war die Lektüre eines geheimen Berichts über das Überwachungsprogramm des Präsidenten, das seine schlimmsten Befürchtungen bestätigte. Das System, das er mit aufgebaut hatte, untergrub die Verfassung, die er geschworen hatte zu schützen.
Permanent Record – Dritter Teil
Der dritte und letzte Teil des Buches ist der dramatische Bericht über seine Entscheidung, an die Öffentlichkeit zu gehen. Snowden beschreibt akribisch die technischen und logistischen Vorbereitungen, um die geheimen Dokumente sicher an die Journalisten Laura Poitras und Glenn Greenwald zu übergeben. Er schildert die nervenaufreibenden Tage in einem Hotelzimmer in Hongkong, die anschließende Flucht und sein letztendliches Exil in Russland. „Permanent Record“ ist somit nicht nur eine Biografie, sondern auch ein politisches Manifest. Es ist das Zeugnis eines Mannes, der sein Leben riskierte, um eine globale Debatte anzustoßen, und ein eindringlicher Appell, die eigene digitale Freiheit nicht leichtfertig aufzugeben. Es ist die Geschichte eines modernen Idealisten, der die Welt daran erinnerte, dass das Recht auf Privatsphäre ein Grundpfeiler jeder freien Gesellschaft ist.
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